Weitere Hauterkrankungen

Eini­ge Haut­er­kran­kun­gen las­sen sich nicht so ein­fach kate­go­ri­sie­ren.
Die Dia­gno­se sowie die Abgren­zung der Haut­krank­hei­ten unter­ein­an­der erfor­dert lan­ge Erfah­rung auf dem Gebiet der Der­ma­to­lo­gie.
Das Erken­nen und die Beur­tei­lung die­ser der­ma­to­lo­gi­schen Erkran­kun­gen stellt aus vete­ri­när­me­di­zi­ni­scher Sicht immer wie­der eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung dar.

 

Seltenere dermatologische Krankheitsbilder bei Haustieren

  • Ernäh­rungs­be­ding­te Erkran­kun­gen, wie die zink-reak­ti­ve Der­ma­to­se bei Hun­den
  • Ange­bo­re­ne Stö­run­gen des Haar­fol­li­kels, die in den ers­ten Lebens­jah­ren mit einem zuneh­men­den Fell­ver­lust ein­her­ge­hen (z. B. Farb­mu­tan­ten­al­ope­zie des York­shire Ter­ri­ers)
  • Reak­tio­nen auf Arz­nei­mit­tel

 

Zink-reaktive-Dermatose bei einem Jack-Russel-Terrier

Zink-reak­ti­ve-Der­ma­to­se bei einem Jack-Rus­sel-Ter­ri­er

Arzneimittelreaktion (Erythema minor) bei einem Hund

Arz­nei­mit­tel­re­ak­ti­on (Ery­the­ma minor) bei einem Hund

 

Die­se Haut­krank­hei­ten kom­men eher sel­ten vor, las­sen sich aber oft­mals sehr schwer von ande­ren der­ma­to­lo­gi­schen Krank­hei­ten unter­schei­den.

The­ra­pi­en, wel­che für die eine Erkran­kung zwin­gend erfor­der­lich sind, kön­nen wie­der­um bei ande­ren Krank­hei­ten kon­tra­in­di­ziert sein.
Daher wäge ich the­ra­peu­ti­sche Ver­fah­ren immer im Ein­zel­fall und im Dia­log mit den Pati­en­ten­be­sit­zern ab.


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