Hautinfektionen

Zu den Hautin­fek­tio­nen gehören all diejeni­gen Erkrankun­gen der Haut, die mit einem Befall mit Mikroor­gan­is­men, also Bak­te­rien, Pilzen und bes­timmten Par­a­siten einhergehen.
Bak­te­rien­be­fall tritt häu­fig sekundär bei aller­gis­chen oder hor­monellen Erkrankun­gen auf. Dieser muss jedoch neben der ursäch­lichen Erkrankung trotz­dem diag­nos­tiziert und behan­delt werden.
Pilz­erkrankun­gen und die soge­nan­nte Demodikose, eine par­a­sitäre Hauterkrankung (Befall mit Demod­ex-Mil­ben), treten häu­fig bei Jungtieren und bei älteren Tieren auf.
In bei­den Fällen spielt ein gestörtes Immun­sys­tem eine große Rolle bei der Genese.

 

Pododemodikose bei einem West-Highland-White-Terrier

Podo­de­modikose bei einem West-Highland-White-Terrier

 

Übertragung vom Tier auf den Menschen

Einige Infek­tion­skrankheit­en kön­nen vom Tier auf den Men­schen über­tra­gen wer­den. Eine rasche Diag­nose und Ther­a­pie dieser soge­nan­nten Zoonosen ist sehr wichtig. Ins­beson­dere kleine Kinder und immungeschwächte Men­schen erkranken nicht sel­ten an Infek­tio­nen, die sie vom Tier bekommen.
Zu den häu­fig­sten Zoonosen gehören bes­timmte Haut­pilze, die Räudeerkrankung des Hun­des und auch bak­terielle Infektionen.

 

Verfahren zur Diagnostik von Mikroorganismen

  • Zytol­o­gis­che Unter­suchung von Hautab­strichen zur Diag­nose von bak­teriellen oder mykol­o­gis­chen Infektionen
  • Ent­nahme von Bak­te­rien­ab­strichen zur Keimd­if­feren­zierung und Erstel­lung eines Resistenztests
  • Haut­gesch­ab­sel und Tri­chogramm zur Parasitendiagnostik
  • Pilz­di­ag­nos­tik durch Ent­nahme von Fell- und Hautschup­pen und Anset­zen ein­er Pilzkultur

 

Therapie bei Infektionen der Haut

Da fast alle infek­tiösen Hauterkrankun­gen mit einem starken Juck­reiz ein­herge­hen, der das All­ge­mein­befind­en Ihres Tieres sehr beein­trächtigt, schaf­fen eine schnelle Ther­a­pie und die rasche Lin­derung der Symp­tome eine große Erleichterung.

Bere­its während der Unter­suchung Ihres Tieres führe ich eine zytol­o­gis­che Unter­suchung und falls notwendig ein Haut­gesch­ab­sel durch.
So kann ich Ihnen sofort sagen, ob und welche Infek­tio­nen behan­delt wer­den müssen.

Mit der Behand­lung kann also umge­hend begonnen werden.

Je nach Art und Schw­ere­grad der Infek­tion sind fol­gende Ther­a­pi­en anzuwenden:

 

  • Sham­poother­a­pi­en
  • Antibi­oti­ka (Sal­ben oder Tabletten)
  • Fun­gizide Ther­a­pi­en (lokal oder systemisch)
  • Antipar­a­sitäre Behandlungen

 

Um Rück­fälle zu ver­mei­den, kon­trol­liere ich den Erfolg der Behand­lung durch regelmäßige mikroskopis­che Unter­suchun­gen. Die erste Kon­trolle erfol­gt in der Regel nach drei Wochen.


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